Stefan Pauly

3. Februar 2020

Noch einen letzten Tee in meinem Hotelzimmer, und dann gehe ich auch schon los, die Straßen um mein Hotel erkunden. Zuerst durch den Parc Tenbosch und dann ein kleines Frühstück suchen. Was ist eigentlich das Gegenteil von Hipsterladen? Vintage bedeutet meistens einen Preisaufschlag. Meine Frühstückslokalität hat eine mittlere Bewertung im Internet, wird von Menschen besucht die sich kennen, hier sehr offensichtlich Leben, Arbeiten und die Straßen Reinigen. Vieles hat montags geschlossen, einige interessante Läden kann ich aber doch besuchen, das YUMAN zum Beispiel: Ökodesign, Recycling, Upcycling, secondhand und viel schönes mehr. Gleich daneben eines von vielen Schokoladengeschäften. Sie werben und locken mich mit zuckerfreier Schokolade rein, die ich aber im Delhaize schon deutlich günstiger gekauft habe. Mich weiter umgeschaut und schließlich am Haus von Victor Horta vorbei wieder zurück zum Hotel, meinen Handgepäcktrolley abholen. In Köln ein kurzer Aufenthalt. Der Plan ist meinen reCup-Becher gegen eine „HEY Kölle!“-Edition zu tauschen. Die passende Bäckerei habe ich schnell gefunden, leider haben sie nur noch einen Becher für Werbezwecke. Kein Tausch, aber dafür ein Kaffee mit Gespräch. Signalstörung, plus 15 Minuten Aufenthalt in Köln, da hat sich der Kaffee doch gelohnt. Jetzt bin ich wieder in Mainz, und der erste Tee ist auch schon fertig.

Parc Tenbosch Le Pain du Châtelain Maison Victor Horta Bahn für Europa / Spoor voor Europa / Rail pour l'Europe