Stefan Pauly

12. Oktober 2019

Gestern Abend war ich in einem Laden namens Lolita Bar. Der Flyer versprach im Erdgeschoß basslastige Electronics Folklore aus aller Welt und im ersten Stock Indieklassiker. Ich bin im Erdgeschoß, psychedelische Disco, beim Hausbier. So ein bisschen Bedenken habe ich schon, als die Frau, die für die Musikauswahl verantwortlich ist, den Mann hinter der Theke nach einem Eimer Wasser fragt, falls ihre Deko feuer fängt. Aber sie hat Geburtstag, also denke ich, ist das OK. Heute Morgen dann zur fünften TimeLash. Kleinigkeiten haben sich geändert, der Essensbereich ist jetzt im 1. Stock, mit mehr Platz, was ich gut finde, und die Garderobe ist nach vorne gewandert, dahin wo der Essensbereich vorher war. Wenn ich es mit einem Satz ausdrücken soll: Alles entspannt und superschön, wie schon bei den letzten viermal. Peter Davison, der 5. Doktor von 1981-1984, ist da, und viele andere mehr. Davison ist mit zwei seiner Companions im eigenen Auto aus England angereist, und wurde dabei von einer BBC Crew begleitet. Das wird wohl Bestandteil der Special Features einer der nächsten Collectors Editions. Von den Panels haben mich heute das mit Sophia Myles (Madame de Pompadour, S2E4), sie spricht über mental health, Depressionen und Dalek Pornos, und das von Ellie Wallwork (Hanne, S11E9) am meisten beeindruckt. Meine kleine EU-Ente fühlte sich unter Häkel-Daleks wohl, und ich mich unter Whovians (sehr große, treue und hingebungsvolle Doctor Who-Fans). Für heute ist es leider vorbei, aber morgen geht es ja zum Glück weiter.

Lolita-Bier (Bio-Helles) in der Lolita Bar TimeLash V, Opening, Peter Davison Meine Ente unter Häkel-Daleks So sehen Whovians aus