Stefan Pauly

6. September 2020

Kurze Service-Information zu Beginn: Auf dem Foto vom Bad von Freitag, der schwarze rechteckige Ausschnitt im Spiegel über dem Waschbecken, ist ein Monitor, der, wenn eingeschaltet, das gleiche zeigt wie der Fernseher im Zimmer. Also unterbrechungsfrei fernsehen beim Toilettengang. Wer braucht so etwas? Heute Morgen habe ich mir keinen Tee in meinem Zimmer gekocht, das mit dem Fernsehen im Bad ist irgendwie zu viel, heute habe ich meine EU-Ente zu Kaffee mit Croissant ausgeführt. Nach dem Croissant ist Bewegung angesagt, ich habe mir Zürich-West, ein ehemaliges Industriequartier, erlaufen. Angesagte Nachtklubs, Kultur und Events, na ja, coronabedingt nicht und sonntags in Zürich eher auch nicht, aber viele interessante Blickwinkel auf Großes und Kleines. Ganz woanders, etwas später, aus dem Augenwinkel noch das Tahini gesehen, dass ich letztes Jahr aus Tel Aviv mitgebracht habe. OK, sonntags geschlossen, aber Fein&Dein steht auf meiner Liste für nächstes Jahr, wenn ich für die area41 wieder nach Zürich komme. Inzwischen hat mich die Bahn wieder sicher nach Hause gebracht. Ein bisschen Lesen, ein bisschen aus dem Fenster schauen und meinen Gedanken nachhängen, und schon bin ich in Mainz. Nächste Woche habe ich noch Urlaub, den habe ich nicht storniert, obwohl die 44CON nicht stattfindet und ich nicht in London bin. Unbeschäftigt werde ich sicher nicht sein.

Kaffee und Croissant am Albisriederplatz. Gastrozone im Viaduktbogen. Galerien im Löwenbräu-Areal. Chromstahlplastik Anne-Sophie von Alex Hanimann.

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