Stefan Pauly

1. Juli 2019

Panik! Mein letzter ganzer Tag hier und ich möchte noch so viel sehen/tun/essen/… Atmen, einfach aufs Atmen Konzentrieren. Normalerweise besuche ich immer den örtlichen Comicshop. Guter Plan. Heute habe ich mich mit Bus 3 auf den Weg nach Holon gemacht, um das Israeli Cartoon Museum zu besuchen. Die Ausstellungen wechseln regelmäßig, die aktuelle ist noch neu und nur in Hebräisch dokumentiert. Kein Problem, die Frau an der Kasse nimmt sich Zeit für mich, geht ein paar Meter mit und gibt mir einen guten ersten Überblick. Holon ist ehrlich gesagt keinen ganzen Tag wert, vermutlich aber habe ich die Schätze einfach nicht entdeckt. Später also wieder in Tel Aviv, zwei ortsansässige Comicshops besucht. Einer heißt Comics and Vegetables, Letzteres erschließt sich mir jetzt nicht, das Angebot ist aber gut. OK, was noch? Das besten Hummus der Stadt probieren, gerüchteweise das Abu Dabi. Einrichtung und Kunden versprechen viel, und die Speisekarte gibt es auch nicht auf Englisch, aber die Kellnerin übersetzt für mich. Am ende sind es drei Hummusvarianten auf einem Teller, ein Wasser und hinterher einen kleinen süßen Kaffee aufs Haus. Dann wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass heute Tag der kreativen/ausgefallenen Eissorten ist. Den Punkt konnte ich leider nicht machen, gutes Eis ja, ausgefallene Sorten, nein. Da müsste ich jetzt in Mainz bei N’Eis oder in Bochum bei I am Love sein. Ein Buchladen mit Kochbüchern, Graffiti, mehr das übliche. Ah, für hier üblich sind Gitterboxen an den Straßen. Flaschenpfand gibt es keines, und alle werfen ihre Plastikflaschen in die Sammelgitterboxen. Finde ich gut, mache ich auch. Und für alles was ich nicht gesehen habe, muss ich einfach noch einmal wieder kommen, ich habe ja schließlich noch Geld auf meiner Rav-Kav-Chipkarte.

Israeli Cartoon Museum Comics and Vegetables Abu Dabi, vermutlich bestes Hummus der Stadt Mülltrennung, hier: Plastik

Note to self: Mit dem Ende des Juni ist das Jahr halb vorbei (49,59 %). An 164 von 181 Tagen war ich Laufen (an 17 Tagen oder 9,4 % nicht), und wenn mich meine Fähigkeiten bei Google Maps nicht verlassen haben, insgesamt 1218 km. Dieser Schrittzähler behauptet, ich hätte 3344794 Schritte im ersten Halbjahr zurückgelegt. Das sollte steigerungsfähig sein.

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