Stefan Pauly

26. Juni 2019

Gestern Abend der Empfehlung von Penny gefolgt, und im BANA gewesen. Leckerer lokaler Wein vom Weingut Netofa ebenso wie leckeres Essen. Komisch, je mehr Wein ich dort getrunken habe, desto mehr verstand ich das Gespräch am Nebentisch, oder lag es daran, dass die beiden in viel Ivrit u. a. „trigger a Package“, „Pipeline“, „Applikation“, „SaaS“ oder „Python“ einfließen haben lassen? Sie scheinen sich aber einig zu sein, ich hörte viel „ken“ („ja“ oder „so sei es“). Heute Morgen den Bus 480 nach Jerusalem genommen. Besonderer Planungen bedarf es dazu keiner, der fährt alle 10 Minuten. Als Erstes auf besondere Empfehlung einer einzelnen Dame, im Abu Shukri gegessen. Danke! Der Hummus war wie versprochen sehr gut, die Falafel übrigens auch. Touristenattraktion Grabeskirche, ich habe mich an den Rand gesetzt und mir das ganze eine Weile angeschaut, eine bessere Beschreibung als Touristenattraktion finde ich leider nicht. Im katholischen Teil eine Kerze für meine Eltern angezündet, und denn weiter. An der Klagemauer gestanden, was deutlich entspannter ist. OK, es ist auch kein Schabbat. Heute ist allgemeinen weniger los als beim letzten Mal als ich in der Altstadt war. Danach weiter, durch Mamilla, Neustadt und Nahla’ot. Zum ersten Mal ist mir dabei auch berittene Polizei begegnet. Kippa sehe ich auch in Tel Aviv-Jaffa, aber nicht so viele wie in Jerusalem, der tallit katan, oder zumindest dessen Fransen fallen allerdings in Jerusalem sehr deutlich auf. Die Einwohner scheinen (zum Teil) schon religiöser, sofern ich sie als Einwohner identifizieren kann. Ein bisschen Ruhe im Liberty Bell Garden, ein bisschen ziellos umhergelaufen und geschaut, Kaffee getrunken, Eis gegessen, und dabei nichts fotografiert. Urlaub halt.

Grabeskirche (schon damals) Grabeskirche (heute) Beweisfoto: Ich hab' im Abu Shukri gegessen Da hätte mein Vater seine Freude Straßenmusik

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