Stefan Pauly

8. Dezember 2018

Gestern Abend regnete es ein bisschen und das Chez Albertine sah durchs Fenster nett aus. Ich habe den Altersdurchschnitt etwas angehoben, einen Tisch bekommen und alle waren sehr bemüht englisch mit mir zu sprechen. Es gab Wein (günstiger als in Mainz) und verschiedene regionale tapasartige Gerichte („retro food“ hieß es) die ich mehr oder weniger auf Verdacht bestellte. Wenn Du von der Bedienung am Ende des Abends einen Calvados und die Rechnung erbittest, diese wieder kommt, sich entschuldigt, dass sie keinen Calvados mehr haben, Sie Dir eine Alternative vorschlägt (zugegeben etwas likörartig) die Du bestellst und Sie Dich dann dazu einlädt, dann weißt Du, dass Du richtig bist. Und wenn auf dem Weg zum Hotel die Ampel auf rot wechselt und Dich der Autofahrer dennoch freundlich rüber winkt, dann weißt Du, dass Du richtig bist. Heute viel herumgelaufen, Kirchen, Museum, Gärten, wer mich kennt, kennt das. Der örtliche Weihnachtsmarkt auf dem Place du Capitole hat zwar auch Glühwein, aber mehr abwechslungsreiche Essensstände, Kunsthandwerk, natürlich Käsestände (dem Klischee zuliebe) und sogar einen Kaviarstand. Mittagessen mit Quiche-Varianten und Wein, mittags Wein Trinken ist hier gesellschaftlich anerkannt, und weiter gings. Viele „gelbe Westen“ in der Stadt, genau wie Gendarmerie, und die ein oder andere Straße war wegen Demo gesperrt. Auf dem weg zum Hotel im Comic-Laden noch etwas gefunden und das wars für diesen Tag auch schon.

Pont Neuf über die Garonne Le couvent des Jacobins Auf dem Weg zur Demo Nein, ich habe kein Einhorn gekauft

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