Stefan Pauly

5. Juni 2015

„when a man is tired of London, he is tired of life“

sagte Samuel Johnson, und da hat er nicht ganz unrecht. London ist u.a. eine der Städte, in der man fast alles zu Essen bekommt, was lecker ist. Ja, „mesh and pie“ ist lecker, es ist Tradition, dass es nach (fast) nichts schmeckt! Bei mir gab es dank diesem Internet in den letzten Tagen nur leckeres, heute Mittag zum Beispiel „Moong Dal Dosa“, also vegetarisches indisches Straßenfutter (stand so am Stand) und anschließend einen Äthiopischen Kaffee vom Stand gegenüber (Southbank Centre Square). Natürlich ändert sich auch hier alles, „Camilla’s Tea House“ in dem ich letztes Jahr noch extrem guten Tee und Scones gehabt habe, gibt es leider nicht mehr. Dafür gibt es aber wieder viel neues zu Entdecken.
Die Zeit für Flohmärkte ist ja eher das Wochenende, aber auch Freitags kann man hier schon etwas herumstöbern. Also noch das ein oder andere gekauft, mir angeschaut, Besichtigt und zwischendurch auch ‚mal einfach nur in irgendeinem Park gesessen und bei einem Sandwich ein bisschen der Welt um mich herum zugeschaut. Das dürftest Du ja mittlerweile von mir kennen.
Zum Abschluss wie angekündigt noch eine weitere Übersetzungshilfe zum britisch-englischen: „Sorry“ bedeutet je nach Situation:

* „Hallo“ oder
* „Ich konnte Sie nicht verstehen“ oder
* „Ich konnte Sie verstehen, aber es langweilt mich“ oder
* „Sie stehen mir im Weg“ oder
* „Sorry“ oder …

Und damit mache ich mich jetzt ‚mal auf den Weg zum Tesco und kaufe noch ein bisschen für die Rückfahrt morgen Nachmittag/Abend ein.

Portobello Road Vorne: Southbank Centre Square, hinten: Transmitter des Nestene Bewusstseins ("Rose", 1x01).

/vis Google+

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