Stefan Pauly

17. Juni 2018

Im James Joyce Pub gestern Abend war der Bedienung nicht bewusst dass Bloomsday ist, sie hat aber bemerkt dass ich auch ein Whovian bin, und „Das ist durchaus selten hier“. Auch der nächste Pub zelebrierte nicht Bloomsday sondern WM, schade. Heute morgen dann war Zürich selbst (fast) vergleichbar mit Tel Aviv am Sabbat, die Straßen leer und die Geschäfte und Cafés (noch) geschlossen. Ein Plakat sagt mir, das einzige was ich an Sonntagen bewegen sollte, sei mein Gehirn. OK, Museum hatte ich bei dieser Tour noch keins, und im Vorfeld habe ich mich schon für das Museum für Gestaltung entschieden, vor allem wegen „Wie atelier oï uns zum Staunen bringt“ und wo ich schon da bin auch „Ideales Wohnen“. Noch ein wenig herumgeschlendert, Tee getrunken, Menschen zugeschaut und dann habe ich einen orange-leuchtenden Rucksack wieder zurück nach Mainz begleitet. In Freiburg wurde es im Zug noch einmal interessant, viele grundlos ungeduldig-agressiv-nervöse Badener, weil es keine Reservierungsanzeige in den Wagen 260 bis 254 gibt und nicht alle anderen schnellstens aus dem Gang verschiedenen. Als dann alle einen Platz hatten, war auch von einem Augenblick auf den anderen alles wieder gut.

Und für alle die sich ein bewegtes Bild machen wollen, seit heute Mittag sind die Videos der area41 online: https://www.youtube.com/user/defconswitzerland

Bloomsday 2018 im James Joyce Pub Museum für Gestaltung, Zürich Arbeit des atelier oï Johanneskirche Zürich & ich

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